w-i / ROSAROH / 01.23
Die Ausstellung

Rosaroh_Madonna

"Der frühe Vogel frisst den Wurm, bis der Wurm den Vogel frisst.

Der eine vergeht, während der andere ist.

Was bleibt, ist der Trost einander sein zu können.

Dieser zyklischen Metaphorik widmen sich Thomas Willi - tomwi, anđa, Jörg Hechel und Maximilian Reubel im rosarohen Kosmos der w-i Galerie mit fragiler Intimität.

Im Zentrum ihrer Arbeiten steht der individuelle Bezug zur Farbe rosa - dem pazifistischen rot. Die Farbe des Ursprungs, des Seins, der Begegnung.

Die Konturen der Einzelpositionen sind jedoch nicht hermetisch starr, sondern erlauben ein Verschmelzen miteinander, ein Verformen in der Rezeption, ein Eindringen in den Raum und einen Austausch im Innersten.

Rosaroh möchte keine individuellen Wahrheiten vermitteln. Vielmehr soll ein Zugang zur eigenen Intuition geschaffen werden. Ein Spiegelkabinett zur Entfaltung der Unendlichkeit des Selbst. Eine Erinnerung an die Erste Verdunstungskälte in der Stunde der eigenen Geburt. Eine Suche nach dem Morgen im Gestern und dem Finden von Gestern im Morgen.

Am Ende der Unendlichkeit im kreisrunden Déjà-Vu offenbaren sich die gläsernen Grenzen des Nährbodens. Ein Werden und Vergehen in der Größe einer Petrischale."

Thomas Willi - tomwi, anđa, Jörg Hechel und Maximilian Reubel, Januar 2023


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Öffnungzeiten

Vernissage 26.01.23
Musik & Lesung
Geladene Gäste ab 17h, offen für alle ab 19-21h

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Finissage 14.02.23
Musik & Lesung
17-21h offen für alle

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Galerie geöffnet: Do-Sa. 11-17h
Mie-ting-Raum: Mo-Mi auf Anfrage

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AKTUELLES: IG wi.galerie
mail (at) wiring-inspiring.com